Der Oktopus taucht auf

Auftakt meiner Reise durch Leadership, Coaching, Teams und Kultur

Ich bin 55.

Und wenn ich kurz nachrechne, merke ich:
Fast 30 Jahre davon verbringe ich schon irgendwo im Meer der Führung.

Manchmal ruhig.
Manchmal mit ordentlichen Wellen.
Und manchmal mit dem Gefühl, dass ich gleichzeitig an fünf Themen arbeite, drei Menschen begleite, zwei Konflikte sortiere und irgendwo noch eine Vision festhalte.

Wenn ich ehrlich bin:
Ohne meinen inneren Oktopus wäre das vermutlich gar nicht möglich gewesen.

Und genau deshalb ist er der Held meines Oktopus-Coaching und beginnt diese Blogreihe mit ihm.

Wie alles angefangen hat

Meine Reise durch Führung begann, mit ein paar kleinen Umwegen, aber dazu mehr an einem anderen Punkt, damals bei der REWE International AG.

Damals wusste ich noch nicht, dass ich einmal:

  • Unternehmerin mit Andrea´s REWE sein würde

  • Teams führen würde

  • Menschen coachen würde

  • Retreats für Frauen mitgestalten würde

  • eine Community mit aufbauen würde

  • Kreta meine zweite Heimat nenne

  • oder irgendwann über Kultur, Leadership und Coaching schreiben würde

Ich wusste nur: Ich arbeite gern mit Menschen.

Und Menschen sind… nun ja… selten einfach.

Sie sind klug, emotional, mutig, manchmal unsicher, manchmal brilliant und manchmal alles gleichzeitig.

Relativ schnell habe ich gelernt:

Führung hat viel weniger mit Hierarchien zu tun als mit Beziehungen

Mein Oktopus-Moment

Irgendwann in all den Jahren ist mir klar geworden:

Führung fühlt sich oft an wie ein Oktopus-Dasein.

Ein Arm hält das Team zusammen.
Ein Arm klärt Konflikte.
Ein Arm denkt strategisch.
Ein Arm hört zu.
Ein Arm organisiert.
Ein Arm motiviert.

Und zwei weitere versuchen irgendwo noch, Humor zu behalten.

Der Oktopus ist übrigens ein ziemlich kluges Tier.
Er beobachtet, passt sich an, bleibt neugierig und löst Probleme auf überraschende Weise.

Ich finde, das ist gar kein schlechtes Vorbild für Führung.

Warum Coaching für mich so wichtig wurde

Mit den Jahren habe ich gemerkt:

Führung funktioniert nicht gut, wenn man glaubt, man müsse immer alle Antworten haben.

Das ist eine der größten Entlastungen, die ich gelernt habe.

Heute liebe ich es, als Coach zu arbeiten.

Nicht als jemand, der alles weiß.
Sondern als jemand, der Räume öffnet.

Räume für Fragen.
Räume für Entwicklung.
Räume für echte Gespräche.

Daraus ist auch Oktopus Coaching entstanden – meine Art, Menschen und Teams zu begleiten.

Neugierig.
Flexibel.
Manchmal mit überraschenden Perspektiven.

Und immer mit einem Augenzwinkern.

reCREATEyou – Räume für Frauen

Ein weiterer wichtiger Teil meiner Reise ist reCREATEyou.

Als Gesellschafterin begleite ich dort etwas, das mir sehr am Herzen liegt:
Retreats, Coaching und Community für Frauen.

Warum?

Weil ich in all den Jahren immer wieder gesehen habe:

Frauen tragen unglaublich viel.
Verantwortung.
Karrieren.
Familien.
Erwartungen.

Und gleichzeitig fehlt oft der Raum, um einfach einmal zu fragen:

  • Was will ich eigentlich wirklich?

  • Wo stehe ich gerade?

  • Und wo will ich hin?

Diese Räume zu öffnen, gehört heute zu den Dingen, die mir besonders wichtig sind.

Ein Teil meines Herzens lebt auf Kreta

Und vielleicht passt das ganz gut zu dieser Blogreihe:

Ein Teil meines Herzens – und ich zeitweise auch – lebt auf Kreta.

Dort, am Meer, wird vieles klarer.

Wenn man auf das Wasser schaut, merkt man schnell:
Strömungen gehören dazu. Bewegung auch.

Das Meer versucht nicht perfekt zu sein.
Es ist einfach lebendig.

Genau so sehe ich auch Führung.

Und ja – dort draußen leben natürlich auch meine Lieblingswesen: Oktopusse.

Ich nehme das als gutes Zeichen.

Warum ich diesen Blog starte

Nach fast drei Jahrzehnten in Leadership, Coaching und Teamarbeit habe ich eines gemerkt:

Es gibt unglaublich viele Modelle, Frameworks und Buzzwords.

Aber was oft fehlt, sind echte Geschichten aus der Praxis.

Deshalb möchte ich hier schreiben über:

  • Führung, die wirklich funktioniert

  • Teams, die wachsen

  • Kultur, die man spüren kann

  • Coaching als Haltung

  • und die kleinen Momente, die alles verändern

Kurz gesagt:

Über das Meer, in dem wir alle unterwegs sind.

Mit seinen Strömungen.
Seinen Überraschungen.
Und gelegentlichen Oktopussen.

Eine Frage zum Schluss

Wenn du gerade auf dein eigenes Arbeitsleben schaust:

Wo befindest du dich gerade?

Im ruhigen Wasser?
In einer starken Strömung?
Oder mitten in einem neuen Abenteuer?

Mein Oktopus und ich freuen uns jedenfalls, wenn du auf dieser Reise mitliest.

Und keine Sorge.

Wir bringen Humor, Neugier und mindestens acht Arme Erfahrung mit. 🐙

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Mein klügster Leadership-Lehrer hat acht Arme 🐙